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Ein wichtiges Ziel ist die Gewichtszunahme, die im Idealfall so schnell wie im Mutterleib erfolgt.
Die Gewichtszunahme wird am Anfang nicht allein durch die Nahrungsaufnahme erreicht, sodass viele Kinder zu Beginn zusätzlich eine Infusion/parenterale Ernährung (Zucker-, Nährstoff- und Vitaminlösung) über Kopr.- Arm oder Beinvenen erhalten. Meist ist es notwendig nährstoffreiche Lösungen über eine zentralen Venenkatheter (ZVK) zu geben. |
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8 bis 12 kleine Mahlzeiten werden am Anfang verabreicht und werden im Verlauf, je nachdem wie sie vertragen werden, den Bedürfnissen ihres Kindes, von der Menge her angepasst. Bei Unverträglichkeiten der Nahrung muss manchmal die Menge der Mahlzeit zurückgenommen oder auch einmal eine Pause eingelegt werden.
Am besten wird meist Muttermich vertragen. Gerade die Muttermilch ist mit ihren Nährstoffen optimal auf die Bedürfnisse der Kinder abgestimmt. Sie besitzt wichtige Antikörper und bis auf Ausnahmefälle gibt es nichts Besseres für Frühgeborene.
Die Muttermilch wird in regelmäßigen Abständen mit einer Milchpumpe (auf den Stationen vorhanden) abgepumpt. Die gewonnene Muttermilch vorsichtig in sterile Fläschchen füllen mit Name, Datum und Uhrzeit beschriften. Abgefüllte Muttermilch sofort in den Kühlschrank stellen. Transportieren sie die Milchflaschen aufrecht stehend in einer Kühltasche mit Kühlelementen direkt in die Klinik. Der baldige Transport der Muttermilch ist erforderlich, da diese nur 24 Stunden haltbar ist. |
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Die Kinder haben feste Mahlzeiten, in die die Eltern baldmöglichst einbezogen werden. Frühgeborene saugen und schlucken anfangs noch nicht koordiniert. Zudem sind sie auch noch sehr schwach und das Saugen wäre mit großem Energieaufwand verbunden, was die Gewichtszunahme bremsen könnte. Außerdem wäre das Kind nach wenigen Schlucken geschafft, dass es einschlafen und damit nicht die notwendige Nahrungsmenge zu sich nehmen würde.
Die erste Zeit erhalten die Frühgeborenen ihre Nahrung deshalb über eine Sonde, die über Nase oder den Mund in den Magen gelegt wird. Über diese Sonde wird auch die Verträglichkeit der Nahrung getestet. Um die Koordination zwischen Sauen und Magenfüllung bei den Kindern zu fördern, wird der Saugreflex beim Sondieren durch einen Schnuller oder einen in Muttermilch, Tee getränkten Watteträger trainiert.
Ist das Kind schließlich in der Lage selbständig zu trinken, erfolgt dieses zunächst aus der Flasche. Sind die Kinder kräftiger können sie auch gestillt werden. |