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Wärme und eine angenahme Atmosphäre sind für alle Kinder, insbesondere für Frühgeborene und kranke Neugeborene, sehr wichtig.
Sie sind zu Anfang häufig nicht in der Lage Wärmeverluste auszugleichen. Deshalb wird ihr Kind in einem Inkubator ( Brustkasten) oder einem Wärmebett untergebracht. |
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Auch Brutkasten genannt. Duch die doppelte Plexiglas-Wand bleiben Temperatur und Luftfeuchtigkeit konstant. Das ist besonders wichtig da Frühchen sehr schnell auskühlen und wegen ihrer verhältnismaißig großen Körperfläche viel Flüssigkeit verlieren.
Niemand sollte an das Plexiglas klopfen, da dadurch im Inneren extrem laute Geräusche entstehen.
Nicht beatmete Babys können im Imkubator bei Bedarf auch zusätzlichen Sauerstoff in die Raumluft erhalten.
Durch die hohe Luftfeuchtigkeit im Inkubaror - meist um 80 Prozent - ensteht ein Kondensat, sodass die Innenseite oft beschlagen ist. |
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Hilfe beim Atmen
Nicht alle Frühgeborenen müssen nach der Geburt beatmet werden. Ist die Lungenreife schon weiter fortgeschritten, brauchen manche Kinder keine Unterstützung.
Kinder mit leichten Anpassungsschwierigkeiten erholen sich in den ersten Stunden oder Tagen. Einige Kinder benötigen dabei zusätzlich eine Anreicherung ihrer Atemluft mit Sauerstoff. Diese können sorgfältig dosiert, angewärmt und angefeuchtet über den Inkubator oder eine Sauerstoffbrille verabreicht werden.
Für manche Kinder ist diese aber nicht ausreichend. Dann wird ihnen geholften die Lungenbläschen zu öffnen, indem entweder einen Infant-Flow (Atemmaske) aufgesetzt wird, der an einer Mütze befestigt ist. Oder einen Kunststoffschlauch, auch CPAP genannt, durch die Nase in den Rachenraum gelegt wird. Das Beatmungsgerät sorgt bei beiden Varianten dann für einen kontinuierlichen positiven Atemwegsdruck und eine kostante Sauerstoffzufuhr. Das Kind atmet aber alleine. |