Schicksal 2008 ...

Als ich von einem Wochenende aus Hessen nach Hause kam, hatte ich furchtbare Rückenschmerzen, konnte schon nicht mehr aufrecht gehen. Daraufhin bin ich zu meinem Arzt gefahren, eigentlich kannte ich diese Schmerzen schon zu gut und dachte mir nichts weiter dabei... Mein Arzt fragte mich wie es mir sonst ginge... Zum erstenmal nach Tristans Tot habe ich auf meinen Körper reagiert, meine innere Stimme dachte nur: "Immer wieder diese Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit und Sehstörungen. - Ach was Bianca, das ist nur der Stress und der nagende Kummer um Tristan nichts weiter."
Mein Arzt empfahl mir eine MRT des Rückens und des Kopfes. Zwei Wochen später lag ich dann in der Röhre...Die niederschmetternde Diagnose lautete: Gehirntumor hinter dem Sehnerv. Es sollte so schnell wie möglich operiert werden...Schock pur.
Alle ging so schnell. Am 28.11.2008 kam ich in die MHH Hannover...
Der 08.12.2008 war der Tag an dem mir das Leben nochmal geschenkt wurde. Die Op verlief ohne Komplikationen und die Ärzte konnten alles entfernen. Alledings muss ich jedes halbe Jahr zur Uniklinik nach Hannover zur Kontrolle.


