Liebe Sterneneltern...
Uns hat eines der schlimmsten Schicksalsschläge überhaupt getroffen. Nach über 6,5 Monaten Krankenhausaufenthalt ist unser Tristan endlich nach Hause gekommen. Er blieb leider nur 2 Wochen und 2 Tage bei uns.
Tristan ist gestorben.
Die Natur ist auf den Kopf gestellt - niemand sollte seine Kinder überleben...
Mitten im Schock und Trauma vor Schmerz müssen wir Entscheidungen treffen, die unser späteres Leben maßgeblich beeinflussen. Wer weiß schon sofort, was richtig und was falsch ist? Wie viele haben es schon bereut, ihr Kind zunächst nicht sehen zu wollen? Oder kann sofort Fragen zur Bestattung beantworten?
Ich hatte das große Glück meinen Tristan noch einmal zu sehen und Abschied zu nehmen. Er sah so friedlich aus und hatte ein Lächeln im Gesicht, so wußte ich das "ER" sich selber entschieden hatte die Reise zu den Sternen anzutreten. Ich habe ihm all die wichtigen Dinge mit in seinen kleinen Sarg gelegt, sodass er nicht alleine ist.
Alle Menschen mit denen ich unser Schicksal geteilt habe waren unheimlich lieb, einfühlsam und anteilnahmevoll.
- meine Familie
- Freunde und Bekannte
- Mindener Frühchen e.V. - Sandra, Regina und Christine
- Die Mobile Pflegedienst - Jaqueline, Vikoria, Jamila, Dunja und Henriette
- Krank und Klein - Frau Stickdorn
- Firma Fresenius Kabi - Frau Busch
- Siel Apotheke - Herr Kopp und sein Team
- Schwestern und Ärzte aus dem Klinikum Minden
- die Kinderärztin - Frau Dr. Eisberg
- AOK Westfalen-Lippe - Frau Haake
- Bestattungen Bachs-Köstring
- Phychologischer Sozialdienst Minden - Frau Fasse
Schön wäre es, wenn es überall einen gleich guten Umgang mit Sterneneltern und ihren Familien gäbe.
In unseren Herzen werden unsere Kinder weiterleben und bis in die Ewigkeit geliebt.
Sie sind nur schon mal vorausgegangen...
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